Menopause

Die Menopause ist das endgültige Ausbleiben der Menstruation, das auf das Nachlassen der Eierstockaktivität und den Rückgang der zirkulierenden Östrogenkonzentrationen zurückzuführen ist.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) handelt es sich um ein normales physiologisches Ereignis, das meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr eintritt, aber auch früher auftreten kann.

Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der Menopause, die durch hormonelle Schwankungen und Veränderungen des Menstruationszyklus gekennzeichnet ist. Die Menopause wird rückblickend nach 12 Monaten Amenorrhö definiert.

Die Menopause ist insbesondere verbunden mit:

  • einem erhöhten kardiovaskulären Risiko, das mit Veränderungen des Lipidprofils, der Gefäßfunktion und des Stoffwechsels zusammenhängt;
  • einer Abnahme der Knochendichte, was die Entwicklung von Osteoporose und das Risiko von Knochenbrüchen begünstigt;
  • metabolischen Veränderungen, darunter eine Gewichtszunahme, eine Umverteilung des Körperfetts (insbesondere im Bauchbereich) und ein erhöhtes Diabetesrisiko.

Diese Veränderungen rechtfertigen eine umfassende präventive Betreuung, die darauf abzielt, die langfristigen Risiken, insbesondere kardiovaskuläre und knochenbezogene zu verringern.

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