Endometriose

Die Endometriose ist eine chronische gynäkologische Erkrankung, die durch das Vorhandensein von Endometrium Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle gekennzeichnet ist und zu einer Entzündungsreaktion sowie zur Bildung von Läsionen und Verwachsungen führt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 10 % der Frauen im gebärfähigen Alter davon betroffen, das sind fast 190 Millionen Menschen.

Die Erkrankung beginnt in der Regel mit der Menarche und kann sich bis zur Menopause weiterentwickeln. Sie ist mit erheblichen Auswirkungen auf die Lebensqualität verbunden, einschließlich physischer, psychischer und sozialer Folgen.

Sie geht zudem mit einer Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit einher. Nach Angaben der WHO tritt sie bei 25 bis 50 % der Frauen mit Unfruchtbarkeit auf.

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