Endometriose
Endometriose ist eine chronische Erkrankung, die sich hauptsächlich durch starke Menstruationsschmerzen, starke Regelblutungen, anhaltende Schmerzen im Unterbauch auch außerhalb der Menstruation, Schwierigkeiten bei der Empfängnis, sowie durch Blähungen und Übelkeit äußert.
Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass Zellen, die denen der Gebärmutterschleimhaut (dem Gewebe, das die Innenseite der Gebärmutter auskleidet) ähneln, außerhalb der Gebärmutter vorkommen, was zu einer Entzündung sowie zur Bildung von Narbengewebe führt („Narbe“, die sich nach einer Entzündung bildet und verhärten kann).
Die Endometriose entwickelt sich von der ersten Regelblutung (Menarche) bis zur Menopause. Sie kann jede Person betreffen, die eine Gebärmutter hat oder hatte.
Die Endometriose betrifft meist den Unterbauch (Beckenbereich), kann sich aber auch in anderen Körperregionen entwickeln, insbesondere im Bauchraum oder im Thoraxbereich.
Sie kann erhebliche Auswirkungen auf das alltägliche Leben haben: Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Störungen der Darmtätigkeit (Verdauung) und/oder des Wasserlassens (urinieren), Müdigkeit, aber auch Folgen für die psychische Gesundheit mit einem erhöhten Risiko für Depressionen und Angstzustände.
Die Ursachen der Endometriose sind nach wie vor unbekannt, und derzeit gibt es keine Behandlung, die eine endgültige Heilung ermöglicht. Es gibt jedoch verschiedene Optionen, die Symptome, insbesondere die Schmerzen, zu lindern.
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