Erste Generalversammlung des PHRESH-Projekts
Am 25. März 2026 fand die Generalversammlung des PHRESH-Projekts (Public Health Rapid Epidemiological Surveillance Hub) in Strassen, in den Räumlichkeiten der Gesundheitsdirektion, statt. Die Sitzung diente als Zwischenbilanz mit klaren Zielen: den Stand der Arbeiten zu teilen, die nächsten Schritte zu klären und die Zusammenarbeit zwischen den Partnern zu stärken.
Im Rahmen der Gespräche wurden alle Work Packages des Projekts vorgestellt, sowohl die technischen als auch die übergreifenden. Am Nachmittag wurde diese Bilanz durch zwei interaktive Sitzungen ergänzt: eine SWOT-Analyse des Projekts und eine Demonstration der Pilotplattform Epi+ des European Centre for Disease Prevention and Control. Diese Workshops boten einen konkreten Rahmen, um bereits identifizierte Stärken, Verbesserungsbereiche und die für die nächsten Projektphasen einzusetzenden Instrumente zu diskutieren.
Diese erste Generalversammlung trug außerdem dazu bei, die laufenden Arbeiten in eine konkrete Entwicklungsperspektive einzuordnen, indem die Fortschritte der verschiedenen Work Packages vorgestellt wurden:
- Projektmanagement: Nach dem ersten Jahr liegt die Umsetzung insgesamt im vorgesehenen Zeitplan.
- Digitalisierung der Überwachung: Die Einführung von SORMAS als Instrument für Fallmanagement, Nachverfolgung von Infektionsketten und Koordinierung von Untersuchungen schreitet voran; inzwischen sind zehn meldepflichtige Krankheiten abgedeckt.
- Überwachung in den Notaufnahmen der Krankenhäuser: Zwei nationale Krankenhäuser setzen bereits eine Überwachung in Echtzeit oder nahezu in Echtzeit um.
- Interne Dashboards: Erste Instrumente werden entwickelt, um die Überwachung, Analyse und Visualisierung von Daten durch das Personal der Gesundheitsinspektion zu verbessern.
- One Health: Die Arbeiten sind in mehreren Bereichen vorangekommen, insbesondere bei der Sensibilisierung von Ärztinnen und Ärzten, der Überwachung von durch Zecken übertragenen Krankheiten, wasserbezogenen Kontrollen und der Entwicklung der digitalen Austauschplattform Epi+.
- Kommunikation, Kapazitätsaufbau und Evaluation: Die Strategie steht, und erste Aktivitäten wurden gestartet, um die Verbreitung der Ergebnisse, die Schulung der Akteure und die Beobachtung der Projektwirkung zu unterstützen.
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