Vektorübertragene Krankheiten und ihre Vektoren

Was ist eine vektorübertragene Krankheit?

Eine vektorübertragene Krankheit ist eine Infektion, die durch einen sogenannten Vektor auf Menschen oder Tiere übertragen wird. Ein Vektor ist ein lebender Organismus, beispielsweise eine Zecke oder eine Stechmücke, der einen Krankheitserreger durch einen Stich oder Biss übertragen kann.

Lokal übertragene und importierte Krankheiten

  • Vektorübertragene Krankheiten können entweder als lokal übertragen (autochthon) oder als importiert eingestuft werden.
  • Eine lokal übertragene Krankheit ist eine Krankheit, mit der sich eine Person innerhalb des Landes infizieren kann, da dort sowohl der Vektor als auch der Krankheitserreger vorkommen.
  • Eine importierte Krankheit wird in Luxemburg diagnostiziert, die Ansteckung erfolgte jedoch im Ausland – meist während einer Reise in eine Region, in der die Krankheit verbreitet ist.
  • Einige importierte Krankheiten unterliegen einer besonderen Überwachung, wenn ein Vektor, der sie übertragen kann, in Luxemburg vorkommt.

Lokal übertragene Krankheiten

  • Borreliose (Lyme-Borreliose)
  • Tularämie

Importierte Krankheiten

  • Malaria
  • Denguefieber
  • Chikungunya
  • Zika-Virus-Erkrankung
  • West-Nil-Virus-Infektion
  • Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)

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