Le sida tue toujours, protégez-vous

Die HIV-Infektion nimmt im Großherzogtum Luxemburg weiterhin zu. Seit Beginn des Jahres 2009 bis heute wurden allein in diesem Jahr mehr als 58 Neuinfektionen registriert.

AIDS ist bei entsprechender Behandlung zwar zu einer chronischen Erkrankung geworden, bleibt jedoch unheilbar. Die Nebenwirkungen der Therapien sind zahlreich, und das Leben von HIV-positiven Menschen, die häufig isoliert und stigmatisiert werden, ist alles andere als einfach. Die Empfehlungen zum „Safer Sex“, insbesondere die konsequente Verwendung von Kondomen bei sexuellem Kontakt mit Personen, deren HIV-Status nicht bekannt ist, sind daher aktueller denn je.

Um diese „Safer-Sex“-Empfehlungen der breiten Öffentlichkeit und den Risikogruppen in Erinnerung zu rufen, hat das Gesundheitsministerium in Zusammenarbeit mit der Aidsberodung des Roten Kreuzes im Rahmen seiner neuen Kampagne zum 1. Dezember 2009, dem Welt-AIDS-Tag, zwei Plakate veröffentlicht: „AIDS tötet immer noch – schützen Sie sich!“. Mithilfe eindrucksvoller und aussagekräftiger Bilder soll eine klare und tabulose Kommunikation erreicht werden.

Informationsmaterial

Die Plakate sowie die Infoblätter über den HIV-Test und über die Postexpositionsprophylaxe (PEP) nach einer Risikosituation werden an Allgemeinmediziner, Gynäkologen, Kliniken, Apotheken, Gemeinden und Sekundarschulen versandt.

Das Plakat für die breite Öffentlichkeit wird vom 1. bis 7. Dezember 2009 auch an Bushaltestellen ausgehängt. Das 2. Plakat, das eher auf spezifische riskante Verhaltensweisen abzielt, wird während des ganzen Monats Dezember zusammen mit dem 1. Plakat in etwa 50 Nachtlokalen angeschlagen, und vom 1. bis 11. Dezember 2009 wird auf RTL Radio, Eldoradio und DNR ein Radiospot ausgestrahlt. In den Magazinen Nightlife und Rendez-vous erscheinen Presseannoncen; auf Partnersuche-Websites werden Banner veröffentlicht. Bei Abendveranstaltungen, die während der Periode ab dem 1. Dezember stattfinden, trägt das Personal verschiedener Lokale T-Shirts mit den Symbolen der Kampagne und stellt den Kunden Kondomverpackungen mit der Aufschrift „Weapons of mass destruction“ bereit.

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