Bildschirme entdecken und aufwachsen

Das rasante Aufkommen tragbarer Endgeräte und die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Unterhaltungsinhalten haben bei Kindern schon ab den ersten Lebensjahren zu erhöhter Medienexposition geführt. In unserer wohlstandsorientierten Zeit, in der die Eltern immer weniger Zeit haben, hat eine Überexposition deutlich erkennbare Auswirkungen auf die psychokognitive und sozioaffektive Entwicklung der Kinder.

Welche Auswirkungen haben Bildschirme auf die kindliche Entwicklung? Die Konfrontation mit virtuellen Welten und das damit verbundene emotionale Erleben wird je nach seinem Stadium der Entwicklung unterschiedlich sein. Denn mit zunehmendem Alter wird es immer besser gerüstet sein, um mit den Inhalten, die es wahrnimmt, umzugehen.

Um Eltern und Fachleute bei der Anpassung der Nutzung jeder Art von Bildschirm an das Alter der Kinder zu unterstützen, empfiehlt das Ministerium für Gesundheit die Orientierungspunkte der im Jahr 2008 von Dr. Serge Tisseron entwickelten Kampagne „3-6-9-12“, um Kindern beizubringen, auch ohne Bildschirm auszukommen und ihn ansonsten sinnvoll zu nutzen.

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